Der, auch durch die aktuell im Kino gezeigte Verfilmung entstandene, Wirbel um das Buch hat mich dann doch überrascht: Erzählt wird in drei Teilen die Geschichte des Hausmädchens Millie. Aus dem Gefängnis entlassen, ist sie anfänglich froh über die Chance, bei einer wohlhabenden Familie arbeiten zu können. Die Dame des Hauses scheint jedoch zunehmend nicht ganz zurechnungsfähig, hinter der glänzenden Fassade des Hauses einiges mehr und der Spaß am Job schnell verflogen zu sein.
Leider lebt das Buch von einer wesentlichen Wendung, der alles andere untergeordnet wird. Die Figuren bleiben durch die Bank weg recht blass und ohne Tiefe, viele Handlungen sind absolut nicht nachvollziehbar. Nach einem Perspektivwechsel wird ein Handlungsstrang dann ohne großen Erkenntnisgewinn erneut erzählt, die Spannung nimmt eher ab als zu. Beim Überfliegen anderer Meinungen zum Buch, scheint es eine klare Geschlechtspräferenz zu geben.
Mich hat Wenn sie wüsste nicht begeistert.
Wenn sie wüsste von Freida McFadden · 400 Seiten · Heyne · 2023