Eines der Highlights ist sicher der sehr große Badesee mit schönem Strand drumherum. Die mittlerweile zu kurz geratene und trockengelegte Rutsche, der teils steile Strand und die kleine Insel bezeugen: Hier war mal deutlich mehr Wasser vorhanden. Dennoch kommt zwischen der flachen Kinderbucht und dem tiefen Baggersee-Abschnitt bei schönem Sommerwetter in der Tat Südsee-Feeling auf.
Unsere eher kleine Parzelle war gut und strandnah gelegen, allerdings leider fast ohne Rasen. Bei Regen – wir hatten ein ordentliches Gewitter – wurde es also matschig. Das nahegelegene Waschhaus ist in Ordnung und sauber, dürfte aber auf der Liste der Modernisierungen stehen. Die Reinigungskräfte waren omnipräsent und haben gute Arbeit gemacht.
An Unterhaltung wird einiges geboten: Spielplätze sind über das Gelände verteilt, der Animations-Wochenplan ist umfangreich und manchmal gibt es richtig gutes Abendprogramm. Um vom einem zum anderen Ende zu kommen, ist man jedoch gerne zwanzig Minuten zu Fuß unterwegs. Die Kinder hatten das Glück, dass sie ein Doppelsitz-Kettcar ausleihen konnten. Da eine (Online-)Reservierung seltsamerweise nicht möglich ist, war das nicht selbstverständlich.
Kartenzahlung ist eigentlich überall möglich – außer am überteuerten Crêpe-Stand bei den Trampolinen. Hervorragend und preisgünstig ist jedoch das Eis.
An Schlechtwettertagen lockt das kleine Hallenbad. Für Campinggäste ist der Eintritt vergünstigt, montags ist Ruhetag. Natürlich fiel unser Schlechtwettertag auf einen Montag. Das Wellenbad und die Wildwasserrutsche machen aber viel Spaß. Zur Versorgung gibt es einen zur Platzgröße passenden Supermarkt und Brötchen werden an drei Stellen des Platzes verkauft. Die sind allerdings ziemlich mau. Lustig ist die Dschungel-Golf-Anlage: Quasi Minigolf mit Wasserhindernissen.
Wir hatten eine schöne Woche, werden aber wahrscheinlich nicht wiederkommen. Kommerz wird im Südsee-Camp großgeschrieben, der Platz ist uns zu groß, unübersichtlich und irgendwie zu anonym.