1kauf: Die Einkaufslisten-App

Icon der App 1kauf Für den wöchentlichen Großeinkauf der Familie zeige ich mich in der Regel verantwortlich.
Die Aufgabe umfasst das kontinuierliche Erfassen von Meldebeständen, die Bestandsanalyse in Kühlschrank, Küchenschrank sowie Abstellkammer und hat eine Schnittstelle zum Prozess „Nahrungszubereitung am Wochenende“. Auf eine detaillierte Modellierung des Prozesses verzichte ich an dieser Stelle, jedoch möchte ich anmerken, dass im Risikomanagement die Position „Warum ist kein Klopapier mehr da!“ mit der Auswirkung „hoch“ hinterlegt ist und die Aufgabe somit eine wesentliche Bedeutung für die Familienstimmung hat.

Blick auf den Markt

Man kann nun nicht behaupten, dass die Anzahl der im Appstore feilgebotenen Einkaufs-Apps gering sei. Vielmehr gibt es sie in unterschiedlichen Farben, Größen und mit den verschiedensten Funktionen. Mir ist es inzwischen jedoch bereits dreimal passiert, dass ich mich gerade an ein Exemplar gewöhnt hatte und es dann entweder durch eine werbeverseuchte Aboversion, eine Einkaufsprospekt-Sammlung oder mit einer Loginfunktion verbessert wurde. Außerdem waren sie alle ein Kompromiss und eben nicht genau das, was meinen Alltag abbildet.

Vibecoding 4 Anfänger

Es half also alles nichts, eine Eigenentwicklung musste her. Und ChatGPT als Sparringspartner. Wir haben das Konzept diskutiert, Code generiert und sogar das Logo gemeinsam entworfen.

1kauf ist jetzt erst einmal eine Progressive Web App (PWA), also eine Webanwendung mit Merkmalen einer nativen App, die samt Datenbank auf meinem Server läuft. Das hat den Vorteil, dass sie überall im Browser sowie als PWA auf Android und iPhone läuft und es nur Kenntnisse in HTML, JS, PHP und CSS bedurfte – mit SwiftUI hab’ ich noch nie etwas gemacht. Mich reizt es schon, das Ganze in Xcode aufzubauen, aber solange ich sie ohnehin nur alleine nutze, tut die App, was sie soll.

Was die ultimative Einkaufslisten-App (für mich) können muss

1kauf App

Wichtig waren mir eine umfangreiche und erweiterbare Datenbank mit Artikeln und Varianten sowie eine intelligente Suchfunktion, die bereits nach drei Buchstaben den richtigen Artikel vorschlägt. Außerdem möchte ich mit nur einer Liste arbeiten und nicht jeweils eine für den Supermarkt, die Drogerie und die Geburtstagsfeier verwalten.
Die Sortierung der Artikel soll nach Kategorien und den Wegen meines Supermarktes erfolgen. Zusätzlich sollen mir die zuletzt genutzten sowie Standardartikel für unterschiedliche Szenarien (bspw. den Grillabend) vorgeschlagen werden, die ich nicht ohnehin schon auf die Liste gesetzt habe.

Fazit

Mein Vibecoding-Experiment hat mir echt viel Spaß gemacht und zudem noch ein sinnvolles und hilfreiches Ergebnis hervorgebracht. Hohe Lernkurve inklusive.

Es ist schon erstaunlich, wie einfach die Entwicklung mit KI geworden ist und wie adaptiv der künstliche Kollege auf die eigenen Kenntnisse und Wünsche eingehen kann. Für die Umsetzung mit SwiftUI benötige ich aber wohl doch etwas mehr Freizeit, aber ich möchte nicht ausschließen, dass auch 1kauf eines Tages im Appstore landet.

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